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Aktuelles 2018:

 

unsere nächsten Anlässe sind:

Mittwoch 30. Mai ab 17.45 Uhr Besuch der Ice-Age-Panorama-Ausstellung im MMM-Surseepark in Sursee

 

und

Sonntag 10. Juni 10.00-17.00 Uhr die Frühlingsexkursion "Grabhügel zwischen Seengen und Kleinwangen im Seetal"
Treffpunkt um 10.00 Uhr in der Steinzeitwerkstatt Boniswil.
Keine Anmeldung erforderlich. Gäste sind herzlich willkommen!


Erlebnisreiche 4. GV 2018

Am Donnertag 3. Mai fand die 4. GV des Fördervereins in der Steinzeitwerkstatt Boniswil statt. Der Vorstand konnte fast 30 Steinzeitler begrüssen, darunter einige neue Mitglieder. Gemeinsam schaute man auf ein erlebnisreiches 2017 zurück. Höhepunkt war zweifellos die zweitägige Exkursion an den Neuenburgersee mit seinen zahlreichen Megalithmonumenten.
Auch im angebrochenen 2018 stehen wieder zahlreiche Anlässe auf dem Programm, die jedes Archäologieherz schneller schlagen lässt (siehe unter "Jahresprogramm"). 
Ein jungsteinzeitliches Apéro und Essen gab dem Abend die besondere Note. Jäger Bruno schoss eine junge Wildsau, die als zarter Braten zusammen mit Erbsen, Einkornbrötchen und einem Apfel-Blattsalat an einem Leinöl-Apfelessig-Dost-Peterli-Dressing auf den Tisch kam. Erstaunlich, wie schmackhaft ein Menu bereits in der Jungsteinzeit sein konnte!
Wir nehmen sie, die Steinzeit, ernst! Daher wird auch an der nächsten GV wieder alles Neuzeitliche (ausser Wein) verbannt und strikt steinzeitlich gekocht und genossen!

Lenzburger Bezirksanzeiger 10.5.2018:

Exkursion Zürich-Mythenquai

Am späteren Nachmittag des 5. Februar 2018 trafen sich 13 kälteresistente Steinzeitler am Mythenquai in Zürich. Ziel dieser Winterexkursion war die laufende Grabung der Kantonsarchäologie Zürich, die auf einem grösseren Baugelände an der Breitingerstrasse seit Oktober 2017 stattfindet. Die Archäologen dokumentieren  Siedlungsschichten der Jungsteinzeit (vor allem aus dem Pfyn und dem Horgen) sowie geringe Reste aus der Bronzezeit. Die Grabungen dauern noch bis in den April 2018.
Der Grabungsleiter Christian Harb erläuterte uns das Bauprogramm und die Bauumstände – die Archäologen arbeiten hier zeitgleich mit den sehr lärmigen Bauarbeiten - und zeigte uns die aktuelle Befundsituation auf dem Gelände. In einem Container konnten die in den letzten Tagen geborgenen Funde bewundert werden. Darunter waren mit Knubben und Schnureindrücken verzierte Scherben aus dem Pfyn und der Schnurkeramik, gedorrte Äpfel, Holzgriffe von Messern, Knochengeräte und vieles mehr.
Christian Harb sei für die Bereitschaft uns seine Grabungen zu zeigen herzlichst gedankt!

Othmar Wey