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Link zum Bericht -KLICK- BZ Langenthal Tagblatt

Besichtigung der Grabungsschnitte am Burgäschisee mit Dr. Othmar Wey

Bericht vom Steinzeitwerkstatt 200er-Mitglied Dr. Anton Schamböck

Am Nordufer zwei Bereiche mit einer dicken oder 2 dünnen Kulturschichten mit vorgeschichtlichen Objekten, fast unter der heutigen Oberflache oder bis ca. 60 cm tief. Knochen, Geweih, Keramik, sehr wenig Silex, geschlagene Klingen, interessantes Arbeitsgerät: Serpentinit-Abschnitt mit Sägeschnitt und Rillen, verwendet als Gerät bei der Birkenteerverarbeitung. Dann auch einzelne Beile, Mühlen usw.In einem Schnitt einige Pfahlstümpfe ca. 10 cm Durchmesser, auch Eiche, muss in Wasser aufbewahrt werden. Am Ostufer beim Rest. Seeblick ein Schnitt mit Seekreide auf Gletscherschotter ohne jede vorgeschichtliche Einwirkung. Weiter oben am Hang ein bereits wieder eingedeckter Schnitt mit positiven Befunden.


Ein besonders interessanter Aspekt: die Paläobotanik hat in den Seesedimenten datierbare Jahresablagerungen von Pollen festgestellt und bereits vor ca. 5000 Jahren Weizenpollen bestätigt, die einzig von menschlicher Tätigkeit her stammt. Derart alte Fund/Kultur-Nachweise fehlen in den bisherigen Grabungsberichten am Burgäschisee.

 

Herr Wey kennt die Archäologie Bern sehr gut und es gab viele Erinnerungen, da Schwester Rebekka in den 70er Jahren beim Archäologischen Dienst Bern für die Grabung Twann Keramik restauriert hat und an den Grabungen von Hanni Schwab (verst.) mitgearbeitet hat.

Entdeckung & Ausgrabung Alemannengräber Seengen

Sensation:

Max Zurbuchen hat auf dem Bauareal bei der Bäckerei Studler in Seengen zwei Alemannengräber aus dem Frühmittelalter 6./7. Jahrh. n. Chr. gefunden und freigelegt!


4. Mai 2015:

beide Gräber sind nun bis auf 12 cm zum Ausgraben bereit - dasjenige welche noch Platten hat reinigt Max und es muss nun noch mit einem Zelt bedeckte werden - es sind beide mit matschigem Pflotsch umgeben wegen dem sraken Regen!

 

Das zweite ist bereits mit Zelt bedeckt (s. gestrige Fotos) - auf dem allerletzten Foto entdeckt ihr zwischen den beiden nach links neigenden Meterstäben die senkrecht stehenden Steine nach 10 Uhr zeigend:

das mögliche Kindergrab -

 

morgen gehts weiter...


Stand Dienstag 5. Mai, 11.00 Uhr

erste Fragmente eines Schädels werden gefunden 3 cm rechts von Finger umgekehrtes"U".


17 Uhr

 

im Grab 1 wurde nach dem Schädelfragment eine  Oberkörperskelett freigelegt - sehr feine Rippen und rechte Elle - Jüngling?, 109 anschliessend aber ein erstaunlich robustes Skelett von Hüfte abwärts 136

 

Das Grab 2 wurde freigelegt - die obere Grabplatte war erstaunlicherweise ein ganzes zusammenhängendes Stück. 110

 

Das "Urgestein Max Zurbuchen" beginnt die Grabarbeiten beim Grab 2 - 124 zwischendurch Kaffeehalt - 131 dann Fund:  verdrehter Kopfschädel, Kiefer gegen oben gerichtet mitsamt fünf Oberhalswirbel 134 und 135



Mittwoch 6. Mai


Beim Grab 2 (verdrehter Schädel) sind die Skelettknochen erstaunlich gut erhalten (Kniescheiben!)

 

Neben Grab 1 wird ein Baby Skelett erkennbar (gegen 2 Uhr Schädel umgegekehrt in der Erde) zufälligerweise findet heute ein VAMUS Anlass statt - Besucher sind begeistert Grab 1 (zwei nebeneinanderliegende Erwachsene) sind bereit zur exakten Vermessung Pitsch vor Grab 2

Freitag 8. Mai trifft um 10 Uhr TeleM1 ein:

 

erste Aufnahmen mit Anthroploge der Rechtsmedizin (188) Interview mit Max Zurbuchen 192 Interview mit Heidi Villiger, 197 Vorstandsmitglied und Abgeordnete des GR Boniswil Bereich Kultur

 

Erster Befund des Anthropologen:

Grab 1: links: jugendliches Skelett ca 7 - jährig

                mitte: weibliches Skelett ca 35-jährig

              rechts: Tierskelett!(s. flache  Beckenknochen ev. Hund?)


Grab 2 "Bilderbuchgrab mit Steinplatte"164

männliches Skelett ca 45 - 60 (rel. wenig Arthrose)

 

Kurz vor Aushebung Grab 1

Daniel Huber legt linke Hand frei (Handfläche nach oben i.e Speiche/Elle parallel)201. 

205 beide Unterarme mit Hand/Finger liegen nun frei